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News: Präsidenten gratulieren zum Fest

        vom 18.05.2011 -         Von Heinrich Bösingen. Die Freie Narrenvereinigung Waldgau feiert bei ihrer Patenzunft, der Speckmockelzunft Bösingen, am kommenden Samstag in der Bösinger Festhalle ihr 30-jähriges Bestehen. Der Festabend wird um 17 Uhr mit einem Zunftmeisterempfang unter der Leitung von Oberzunftmeister Franz Kern aus Beffendorf in der kleinen Festhalle beginnen. Der Jubiläumsabend wird, wie bisher alle Festabende, die Patenzunft aus Bösingen ausrichten, damit die Mitgliedszünfte den Festabend in aller Ruhe genießen können. In der Narrenvereinigung Waldgau befinden sich folgende Narrenzünfte: Aichhalden, Beffendorf, Dornhan, Fluorn, Winzeln, Alpirsbach, Leinstetten, Glatt sowie Bettenhausen. Die Narrenvereinigung wurde am 11. Januar 1981 im Gasthaus "Krone" in Dornhan gegründet. Zu den damaligen ersten sechs Zünften gehörten Aichhalden, Beffendorf, Dornhan, Fluorn, Winzeln und Glatt. Die weiteren Zünfte wurden später aufgenommen. Bei der Namensgebung war man sich einig, einen Schritt in die Vergangenheit zu wählen, um den Bezug zwischen den Zünften und dem entsprechenden Landschaftsbild herzustellen. In den Quellen des 8. bis 12. Jahrhunderts ist die häufigste Bezeichnung einer Landschaft oder eines Bezirks als "pagus" aufgeführt. In den Urkunden wird dieser mit dem althochdeutschen Wort "goew" (Gau) wiedergegeben. Am Jubiläumsabend ist die Öffnung der Festhalle um 18.30 Uhr. Das Programm beginnt um 19.30 Uhr. Jede der Mitgliedszünfte wird einen Programmpunkt beisteuern. Dabei werden die Highlights der einzelnen Vereinsbälle zu sehen sein. Zudem wird die Stimmungsband "Rübezahl" für gute Unterhaltung sorgen. Der Förderverein der Speckmockelzunft Bösingen sorgt für den Barbetrieb. Die Bevölkerung ist eingeladen, der Eintritt ist frei.

News: Die Narren halten zusammen

        vom 22.05.2011 -         Von Heinrich Hölsch Bösingen. Berthold Schneider, Landesvorsitzender der Europäischen Narrenvereinigung, schlug Oberzunftmeister Franz Kern und seinen Stellvertreter Dieter Pfaff von der Freien Narrenvereinigung "Waldgau" zum Ritter. Das 30-jährige Bestehen der Freien Narrenvereinigung wurde standesgemäß beim Patenverein, der "Speckmockelzunft" in Bösingen, gefeiert. Laut Überlieferung zeichnete im Jahr 1423 Herzog Philipp von Burgund zum ersten Mal Personen mit dem Orden "Das goldene Vlies" für besondere Verdienste aus. Sie wurden zum Ritter geschlagen und in den Adelstand erhoben. Dieser Orden wurde vor 150, 200 Jahren auch in Belgien, Frankreich und Deutschland an verdiente Personen von den Fasnachtern, Karnevalisten und Fasnetspersönlichkeiten verliehen. Im Fasnachtsbereich wurde der Orden als Gegendarstellung zu hohen Herren mit einem Ritterschlag und spaßigem Titel vergeben. Wie der Landesvorsitzende betonte, ist und bleibt der Orden die höchste Auszeichnung in Karneval, Fasnacht und Fasching in den Ländern, in denen auch die Europäische Narrenvereinigung kooperativ angeschlossen ist. Normalerweise wird der Orden durch einen anderen Ordensträger der Ritterschaft übergeben, so Berthold Schneider. Franz Kern und Dieter Pfaff waren sprachlos über die besondere Auszeichnung, die sie für ihre Verdienste und ihren unermüdlichen Einsatz erhielten.

News: Präsidenten gratulieren zum Fest

        vom 25.05.2011 -         Von Heinrich Hölsch Bösingen. Die freie Narrenvereinigung Waldgau feierte ihr 30-jähriges Bestehen beim Patenverein "Speckmockelzunft Bösingen" mit ihrem Präsidenten Rolf Kammerer.Die Feier begann mit einem prächtigen Präsidentenempfang in der kleinen Bösinger Festhalle, bevor der Jubiläumsabend in der großen Festhalle begann. Oberzunftmeister Franz Kern von der freien Narrenvereinigung Waldgau begrüßte neben den neun Präsidenten der Waldgauzünfte aus Winzeln, Leinstetten, Glatt, Fluorn, Dornhan, Bettenhausen, Beffendorf, Alpirsbach und Aichhalden, ihre Gefolgschaft, ehemalige Präsidenten sowie Präsidenten von anderen Narrenvereinigungen und sonstige Persönlichkeiten. Das Fazit von Kern, der den Werdegang der Waldgauvereinigung beschrieb: "30 Jahre Waldgau heißt auch, 30 Jahre miteinander das Fasnetsbrauchtum zu pflegen und zu erhalten. Es gab keine negative Schlagzeilen, keine der Ringzünfte hat das Brauchtum nicht im Sinne der schwäbisch-alemannischen Fasnet weiter geführt. Es heißt aber auch, 30 Jahre Freund- und Kameradschaft in unserm Ring, die sehr gepflegt wird. Zu anderen Narrenvereinigungen besteht ein gutes Verhältnis." Dies zeigte sich am Rednerpult der Ringpräsidenten: Reinhard Heim vom Narrenring Oberer Neckar, stellvertretender Oberzunftmeister Bernhard Blaffert vom Freundschaftsring Mittlerer Schwarzwald, Nadine Wasmer, die als Jugendleiterin dem Präsidium der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte angehört, Bürgermeister Michael Schrenk aus Herbertingen mit Frau. Weitere Lobesworte kamen vom Landesvorsitzenden Berthold Schneider von der Europäischen Narrenvereinigung, Dornhans Bürgermeister Markus Huber, Beffendorfs Ortsvorsteherin und Kreistagsabgeordneter Ruth Hunds sowie Rainer Hezel, stellvertretender Bösinger Bürgermeister und Kreistagsabgeordneter. Die Bewirtung übernahm der Patenverein "Speckmockelzunft Bösingen". Eine kleine Besetzung vom Bösinger Musikverein bereicherte den Empfang musikalisch.

News: In Bösingen sind auch im Mai die Narren los

        vom 25.05.2011 -         Von Heinrich Hölsch Bösingen. Die freie Narrenvereinigung Waldgau feierte bei ihrer Partnerzunft, der Speckmockelzunft Bösingen, ihr 30- jähriges Bestehen (wir berichteten). Franz Kern, langjähriger Vorsitzender der freien Narrenvereinigung Waldgau sowie Präsident der Hagen- Henker-Zunft Beffendorf, blickte in seiner Festrede mit voller Zufriedenheit auf die vergangenen 30 Jahre zurück. Kern betonte nicht nur die Freund- und Kameradschaft der neun Zünfte im Waldgau und zu anderen Narrenvereinigungen. Darüber hinaus sei es wichtig, das Brauchtum der Schwäbisch-Alemannischen Fasnet zu pflegen und zu erhalten, um weiterhin eine saubere Fasnet feiern zu können. Jede Mitgliedszunft wartete mit ihrem besten Programmpunkt auf. So brachte die Narrenzunft Alpirsbach mit ihrem Fanfarenzug die Gäste gleich in närrische Stimmung. Es folgte die Zunftgarde Bettenhausen, dann die Narrenzunft Fluorn, bei der Sebastian Kaufmann den "Hannes" und Patrick Kirschenmann den "Bürgermeister" inszenierten. Eine gelungene Aufführung, die die Gäste mehrfach zum Lachen brachte. Das Männerballett der Narrenzünfte Aichhalden und Dornhan gaben ebenso ihr Bestes. Die Narrenzunft Glatt, in alpenländischer Tracht, sorgte mit ihren Tänzen für Aufmerksamkeit. Und auch die Gastgeberzunft Bösingen ließ sich bei ihrem Auftritt "Schneewittchen" nicht lumpen. Gar zwei Mal trat die Hagen-Henker Zunft Beffendorf auf, bei dem das aktive Jugendhaus mit dem Tema "vom Bau" für Aufmerksamkeit sorgte und die Showtanz Garde ebenfalls mit ihren Darbietungen den Abend bereicherte. Viel zu lachen gab es schließlich, als die lustigen Zigeunerinnen Silvia Pfaff und Verena Kraut von der Narrenzunft Alpirsbach auftraten. Sie präsentierten so manches Narrenstück von Präsidenten und Elferräten. Franz Kern und sein Vize Dieter Pfaff führten durch das tolle Programm. Die Kapelle Rübezahl passte ebenfalls sehr gut um Galaabend.